Golf von Orosei Sardinien: 7 Highlights für deinen Urlaub

Golf von Orosei Sardinien

Golf von Orosei Sardinien: 7 Highlights für deinen Urlaub

Golf von Orosei Sardinien entdecken: Die schönsten Strände, Bootstouren und Geheimtipps für deinen perfekten Urlaub an der wilden Ostküste.

✓ Unberührte Natur & Karibik-Flair: Türkisblaues Wasser trifft auf weiße Kieselstrände und 400m hohe Klippen.✓ Exklusive Erreichbarkeit: Viele Top-Strände nur per Boot oder Wanderung erreichbar – kein Massentourismus.✓ Vielfalt an Aktivitäten: Perfekt für Bootstouren, Schnorcheln, Tauchen, Klettern und anspruchsvolles Trekking (Selvaggio Blu).✓ Authentisches Sardinien: Urspröngliche Küstenorte wie Cala Gonone und Santa Maria Navarrese statt Bettenburgen.✓ Geologische Highlights: Zahlreiche Meereshöhlen (z. B. Grotta del Bue Marino) und spektakuläre Felsformationen.
📅 31. Juli 2026 🔄 Aktualisiert: 22. Juli 2026 📖 16 Min. Lesezeit ⭐️ 4.9/5 (143 Stimmen)





Golf von Orosei Sardinien – Reiseführer & Tipps


Was du zum Thema Golf von Orosei Sardinien wissen musst

  • ⛰️ Der Golf von Orosei beherbergt einige der spektakulärsten Buchten Sardiniens, die nur zu Fuß, per Boot oder mit dem Kajak erreichbar sind.
  • 💶 Cala Goloritzé, Cala Luna und Cala Mariolu zählen zu den meistfotografierten Stränden Europas und bieten hervorragende Schnorchel‑ und Tauchbedingungen.
  • ⏱️ Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober, wobei Juni und September ideal für mildere Temperaturen und weniger Menschenmassen sind.
  • 🌿 Im Nationalpark Golfo di Orosei gilt ein strenger Naturschutz: Müll muss mitgenommen werden, und das Betreten geschützter Gebiete ist nur auf gekennzeichneten Wegen erlaubt.
  • 🏖️ Neben Strandaktivitäten bieten die Umgebung Klettermöglichkeiten, Höhlentouren und kulturelle Highlights in den Orten Cala Gonone, Dorgali und Orosei.



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Ein besonderes Highlight ist der inkludierte Flughafen‑Shuttle, der dich bequem vom Flughafen Olbia direkt zum Camp bringt – du musst dir also keinerlei Gedanken um den Transfer machen. Auf Wunsch können weitere Aktivitäten wie geführte Kajaktouren, Schnorchelausflüge zu Cala Mariolu oder Kletterkurse an den berühmten Wänden ergänzt werden.

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Einführung: Warum der Golf von Orosei das Highlight Sardiniens ist

Der Golf von Orosei erstreckt sich entlang der ostsardischen Küste und ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber, Abenteurer und Sonnenanbeter. Die Kombination aus steilen Kalkfelsen, kristallklarem Wasser und versteckten Buchten schafft eine Landschaft, die ihresgleichen sucht. Viele Reisende kommen zunächst wegen der berühmten Strände wie Cala Goloritzé oder Cala Luna, bleiben aber wegen der unberührten Natur, den eindrucksvollen Höhlensystemen und den Möglichkeiten zum Wandern und Klettern. Der Golf ist Teil des Nationalparks Golfo di Orosei und Gennargentu, einem Gebiet, das sowohl Flora als auch Fauna schützt und gleichzeitig nachhaltigen Tourismus ermöglicht.

Was diesen Bereich besonders macht, ist die eingeschränkte Erreichbarkeit. Die meisten Buchten sind nicht mit dem Auto direkt erreichbar; man muss entweder zu Fuß wandern, ein Boot nehmen oder mit dem Kajak paddeln. Diese Beschränkung hat den Massentourismus reduziert und die ursprüngliche Schönheit erhalten. Gleichzeitig bietet die Region für jeden Geschmack etwas: Familien finden flache Einstiegsstellen, Taucher begegnen farbenfrohen Meeresbewohnern, und Kletterer finden an den senkrechten Wänden zahlreiche Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.

In den folgenden Abschnitten zeigen wir dir, wie du die Strände am besten erreichst, welche Aktivitäten jenseits des Strandes auf dich warten und welche praktischen Tipps dir helfen, deinen Aufenthalt nachhaltig und unvergesslich zu gestalten.


Die 7 schönsten Strände & Buchten im Überblick


1. Cala Goloritzé: Das Wahrzeichen mit dem Felsbogen

Cala Goloritzé ist vermutlich der meistfotografierte Strand Sardiniens. Der Zugang erfolgt entweder über einen steilen Fußweg von etwa 1,5 Stunden Dauer oder per Boot von Cala Gonone aus. Der Strand zeichnet sich durch seinen markanten Felsbogen aus, der aus dem Kalkstein herausragt und ein natürliches Fotomotiv bietet. Der Kieselstrand ist klein, aber das Wasser ist außergewöhnlich klar und eignet sich hervorragend zum Schnorcheln. Beim Schnorcheln kann man oft Gruppen von Fischschwärmen sehen, die in der Nähe des Felsbogens vorbeiziehen. Aufgrund seiner Beliebtheit ist es ratsam, früh am Morgen oder spät am Nachmittag zu kommen, um die Menschenmassen zu vermeiden.


2. Cala Luna: Die große Bucht mit Höhlen

Cala Luna ist eine ausgedehnte Bucht mit feinem, hellgoldenem Sand und mehreren tiefer liegenden Höhlen, die nur bei Ebbe vollständig zugänglich sind. Die Bucht ist umgeben von hohen Klippen, die Schatten spenden und ein Gefühl von Abgeschiedenheit vermitteln. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, in den Höhlen zu schwimmen und die seltsamen Echoeffekte zu erleben. Auch hier ist der Zugang entweder über einen Wanderweg vom Hinterland oder per Boot möglich. Die Wasseroberfläche ist oft ruhig, was das Stand‑up‑Paddling besonders attraktiv macht. Auf dem Sand finden sich häufig Muscheln und kleine Schnecken, die beim Barfußlaufen ein angenehmes Kribbeln verursachen.


3. Cala Mariolu: Schnorchel-Paradies mit rosa Kieseln

Cala Mariolu besticht durch seinen einzigartigen Kiesstrand, der aufgrund von Kornsteinpartikeln einen leicht rosafarbenen Schimmer aufweist. Das Wasser ist unglaublich klar und bietet eine Unterwasserwelt, die zum Schnorcheln und Tauchen einlädt. Man kann häufig Seenacken, Seeigel und gelegentlich sogar kleine Tintenfische beobachten. Der Strand ist nur über einen anspruchsvollen Fußweg vom Hochplateau aus oder per Boot erreichbar, was ihn weniger überlaufen macht als einige der bekannteren Nachbarn. Aufgrund der Steilheit des Weges sollte man feste Schuhe und ausreichend Wasser mitbringen.


4. Cala Sisine: Der wilde Möndungsstrand

Cala Sisine liegt bei der Mündung des Flusses Flumendosa ins Meer und präsentiert sich als breiter Kieselstrand mit wildem Charakter. Der Fluss bringt gelegentlich Sedimente mit, die das Wasser leicht trüb machen können, aber gerade das sorgt für ein spannendes Ökosystem, in dem diverse Fischarten und Krebstiere zu finden sind. Der Strand ist besonders bei Windsurfern beliebt, weil der Wind oft konstant aus Richtung Norden weht und gute Bedingungen für Segelbretter schafft. Auch hier gibt es keinen direkten Straßenanschluss – man erreicht Cala Sisine entweder über einen längeren Fußweg durch macchiareiche Landschaft oder per Boot.


5. Cala Biriola: Das Juwel für Taucher

Cala Biriola ist ein kleiner, aber sehr tiefgründiger Strand, der sich aufgrund seiner Unterwasserlandschaft hervorragend für Taucher eignet. Direkt vor der Küste fällt der Meeresboden schnell ab und bildet Unterwasserwände, die mit Schwämmen, Korallen und Fischschwärmen überzogen sind. Besonders bemerkenswert sind die häufigen Begegnungen mit Muränen, die in den Felsritzen lurken. Auch Schnorchler kommen hier auf ihre Kosten, denn die Wasseroberfläche bleibt meist ruhig und ermöglicht gute Sichtweiten. Der Zugang erfolgt über einen steilen Pfad oder mit dem Boot, wobei letztere Option die Anstrengung deutlich reduziert.


6. Cala dei Gabbiani: Der Geheimtipp für Ruhesuchende

Wie der Name schon sagt, ist Cala dei Gabbiani ein echter Geheimtipp, der vor allem von denen aufgesucht wird, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen. Der Strand ist klein, von hohen Felswänden umgeben und nur über einen schmalen Pfad erreichbar, der teilweise über Felsplatten führt. Dadurch ist der Besucheraufsatz gering, und man kann oft den gesamten Strand für sich allein haben. Das Wasser ist kristallklar und llar und lädt zum Baden, Schnorcheln oder einfach zum Entspannen beim Lesen ein. Der Name kommt von den häufig vorkommenden Silbermöwen, die in den Felsen nisten und ihrem Ruf zufolge das Gebiet bevölkern.


7. Spiaggia di Palmasera: Der familienfreundliche Einstieg bei Cala Gonone

Die Spiaggia di Palmasera befindet sich unmittelbar östlich von Cala Gonone und bietet einen breiten Sandstrand, der besonders für Familien mit Kindern geeignet ist. Der Einstieg ins Wasser ist flach, sodass auch kleine Gefahren minimiert werden. Außerdem gibt es in der Nähe mehrere Einrichtungen wie Beachbars, Sonnenschirmverleih und Toiletten, was den Komfort erhöht. Obwohl Palmasera leichter zugänglich ist als viele der abgelegeneren Buchten, behält sie dennoch ihren natürlichen Charme bei, weil das Hinterland noch weitgehend unbebaut ist und das Wasser sauber bleibt. Auch hier kann man gelegentlich kleine Fischschwärme sehen, die nahe dem Ufer nach Nahrung suchen.


Thematisch passendes Bild zu Golf von Orosei Sardinien - Abschnitt 2

Anreise zu den Stränden: Boot, Kajak oder zu Fuß?


Organisierte Bootstouren: Komfortabel & informativ

Viele Anbieter in Cala Gonone organisieren halbtägige oder ganztägige Bootstouren, die mehrere der bekanntesten Buchten anfahren. Diese Touren haben den Vorteil, dass man nicht selbst navigieren muss und dabei oft interessante Informationen zur Geologie, Geschichte und Tierwelt des Golfs erhält. Die Boote sind in der Regel ausgestattet mit Sonnendach, Sitzplätzen und manchmal sogar einer kleinen Küche für Snacks. Besonders empfehlenswert sind Touren, die auch einen Stopp zum Schnorcheln in Cala Mariolu oder Cala Goloritzé vorsehen. Die Preise variieren je nach Dauer und Umfang, liegen aber meist zwischen 30 und 60 Euro pro Person.


Taxiboote & Shuttle-Service: Flexibel & günstiger

Wer lieber individuell unterwegs sein möchte, kann ein Taxiboat mieten. Diese kleinen Motorboote fahren nach Anfrage und bringen dich direkt zu der Bucht deiner Wahl – sei es Cala Luna, Cala Sisine oder ein weniger bekanntes Uferstück. Die Kosten werden üblicherweise nach Strecke und Zeit abgerechnet und können bereits bei 20 Euro pro Stunde starten. Auch viele lokale Fischer bieten einen Shuttle-Service an, der zwischen den größeren Orten wie Cala Gonone, Orosei und Santa Maria Navarrese pendelt. Diese Option ist ideal, wenn du mehrere Strände an einem Tag kombinieren möchtest, ohne jeweils lange Wanderungen auf dich zu nehmen.


Schlauchboot mieten: Der Kapitän bist du (Führerscheinpflicht beachten!)

Für erfahrene Wassersportler besteht die Möglichkeit, ein Schlauchboot zu mieten und selbst zu steuern. Hierbei ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass ein gültiger Bootsführerschein erforderlich ist, sobald die Motorleistung bestimmte Grenzen überschreitet. Viele Vermietungsstellen geben eine kurze Einweisung in die Handhabung und Sicherheit aus. Beim Selbstfahren hast du massima Flexibilität: Du kannst anhalten, wo du willst, in abgelegenen Buchten schwimmen und sogar entlang der Küste kleine Erkundungstouren machen. Ein wichtiger Hinweis: Bei starkem Wind oder welligem Meer sollte man die Rückreise frühzeitig antreten, weil die Rückkehr sonst schwierig werden kann.


Trekking-Klassiker: Der Selvaggio Blu & Tageswanderungen (nur fÜberge!)

Der berühmte Selvaggio Blu ist ein mehrtägiger Trekkingpfad, der sich durch das raue Hinterland des Golfs von Orosei schlängelt und spektakuläre Ausblicke auf das Meer bietet. Für Tageswanderungen gibt es zahlreiche gut markierte Wege, die zu den einzelnen Buchten führen. Besonders beliebt ist der Weg von Cala Gonone nach Cala Goloritzé, der etwa zwei Stunden dauert und dabei durch duftende Macchia, über Felsplateaus und vorbei an alten Hirtenhütten führt. Beim Wandern solltest du stets ausreichend Wasser, Sonnenschutz und festes Schuhwerk tragen, weil einige Abschnitte steil und rutschig sein können. Außerdem ist es wichtig, die gekennzeichneten Pfade nicht zu verlassen, um die empfindliche Vegetation zu schützen.


Mehr als Strand: Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten


Grotta del Bue Marino: Die Robben-Höhle per Boot erkunden

Die Grotta del Bue Marino ist eine der größten Meereshöhlen Sardiniens und früher ein Rückzugsort für Mittelmeer-Robben, von denen ihr Name stammt. Heute ist die Höhle wegen ihrer beeindruckenden Stalaktiten und Stalagmiten sowie des einzigartigen Lichts, das durch die Öffnung in die Höhle fällt, ein beliebtes Ausflugsziel. Der Zugang erfolgt ausschließlich per Boot; viele Anbieter bieten kombinierte Touren an, bei denen zuerst entlang der Küste gefahren wird, anschließend ein Gang in die Höhle gemacht wird und danach ein Bad in einer der benachbarten Buchten folgt. Innen herrscht eine konstant kühle Temperatur, sodass ein leichter Pullover empfehlenswert ist, selbst im Hochsommer.


Grotta di Ispinigoli: Der riesige Stalagmit im Landesinneren

Etwas weiter inland liegt die Grotta di Ispinigoli, bekannt für ihren imposanten Stalagmiten, der eine Höhe von etwa 38 Metern erreicht – einer der größten in Europa. Die Höhle ist Teil eines ausgedehnten Höhlensystems, das über zahlreiche Säulen, Flussläufe und kristallklare Seen verfügt. Führungen finden regelmäßig statt und geben spannende Einblicke in die geologische Entstehung der Formationen sowie in die archäologischen Funde, die hier gemacht wurden (unter anderem Keramik aus der Nuraghenzeit). Der Besuch ist sowohl für Familien als auch für Interessierte an Geologie und Geschichte äußerst lohnenswert.


Klettern & Klettersteige: Senkrechte Wände über dem Meer

Die steilen Kalkfelsen rund um den Golf von Orosei bieten hervorragende Bedingungen für Kletterer aller Leistungsstufen. Es gibt zahlreiche Sportkletterrouten, die in den Bereichen von Cala Goloritzé und Cala Sisine ausgewiesen sind, sowie mehrere Klettersteige (Via Ferrata), die sogar weniger erfahrene Kletterer sicher an die Wand bringen. Besonders beliebt ist die Route „Punta Giradili“, die über mehrere Seillängen verläuft und einen atemberaubenden Blick über das Meer belohnt. Beim Klettern sollte man stets einen Helm tragen, das Seil regelmäßig prüfen und bei Unsicherheit einen lokalen Bergführer engagieren, der die besten Routen kennt und auf Gefahren wie lose Felsstücke hinweist.


Cala Gonone & Dorgali: Kultur, Aquarium & sardische Küche

Die Städte Cala Gonone und Dorgali dienen als ideale Basen für die Erkundung des Golfs. In Cala Gonone befindet sich das Aquarium von Cala Gonone, das heimische Meerestiere wie Octopus, Schwarmfische und gelegentlich sogar kleine Haie zeigt – ein schönes Ausflugsziel für regnerische Tage oder als Ergänzung zum Strandtag. Dorgali hingegen besticht durch sein historisches Zentrum mit engen Gassen, traditionellen Handwerksläden und dem Nuraghe‑Komplex Serra Orrios, einem gut erhaltenen prähistorischen Steinkreis. Kulinarisch kommt man hier besonders auf seine Kosten: Probier unbedingt das regionale Gericht „Culurgiones“ (gefüllte Nudeltaschen mit Kartoffeln und Minze), das gebratene Schweinefleisch „Porceddu“ und natürlich den berühmten sardischen Wein „Cannonau“. Viele Restaurants bieten zudem frischen Fisch direkt vom Fang an, gegrillt oder als Carpaccio serviert.


Thematisch passendes Bild zu Golf von Orosei Sardinien - Abschnitt 3

Praktische Tipps für deinen perfekten Tag am Golf von Orosei


Was du unbedingt einpacken solltest (Wasserschuhe, Sonnenschutz, Wasser)

Ein Ausflug zu den Buchten des Golfs erfordert ein wenig Vorbereitung, weil die Infrastruktur teilweise spärlich ist. Denke unbedingt an feste Wasserschuhe, denn viele Einstiege liegen über scharfkantige Felsen oder kieseliges Ufer, das beim Barfußlaufen schmerzhaft sein kann. Ein hoher Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder mehr) ist essenziell, weil die Reflexion vom Wasser und von den weißen Kalkfelsen die UV‑Belastung stark erhöht. Pack außerdem ausreichend Trinkwasser ein – zumindest zwei Liter pro Person – weil es entlang der Wege selten Trinkwasserquellen gibt und die Hitze schnell zu Dehydrierung führen kann. Weitere nützliche Utensilien sind ein kleiner Erste‑Hilfe‑Kasten, ein wiederverwendbarer Snackbehälter (z. B. für Obst oder Nüsse) und ein wasserdichter Handybehälter, falls du Fotos machen möchtest.


Verhaltensregeln im Nationalpark: Natur schützen, Müll mitnehmen

Der Nationalpark Golfo di Orosei unterliegt strengen Naturschutzbestimmungen, die darauf abzielen, die einzigartige Flora und Fauna zu bewahren. Deshalb gilt: Alles, was du mitbringst, musst du auch wieder mitnehmen – insbesondere Verpackungsmaterial, Essensreste und Zigarettenstummel. Das Entfernen von Pflanzen, Steinen oder anderen natürlichen Materialien ist untersagt und kann mit Bußgeldern geahndet werden. Auch das Lagern von Feuer ist nur an speziell gekennzeichneten Stellen erlaubt, wobei dabei nur trockenes Holz verwendet werden darf. Wenn du mit dem Hund unterwegs bist, halte ihn stets an der Leine, um die Brutplätze von Vögeln nicht zu stören. Durch verantwortungsvolles Verhalten trägst du dazu bei, dass kommende Generationen ebenso die unberührte Schönheit des Golfs erleben können.


Unterkünfte: Schlafen in Cala Gonone, Orosei oder Santa Maria Navarrese

Die Wahl der Unterkunft hängt stark von deinen geplanten Aktivitäten ab. Cala Gonone ist ideal, wenn du viel Zeit auf dem Wasser verbringen möchtest – viele Hotels und Ferienwohnungen liegen direkt am Hafen und bieten einen einfachen Zugang zu Bootstouren und Kajakverleihen. Orosei liegt etwas weiter inland, bietet dafür jedoch ein breiteres Angebot an Restaurants, Supermärkten und kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie oft günstigere Preise. Santa Maria Navarrese, ein kleiner Ort südöstlich des Golfs, punktet mit seiner ruhigen Atmosphäre, traditionellen Steinbauten und der Nähe zu einigen der weniger frequentierten Buchten wie Cala Goloritzé (über einen längeren Fußweg erreichbar). Unabhängig von der Wahl empfiehlt es sich, frühzeitig zu buchen, insbesondere in der Hochsaison zwischen Juni und September, weil die Unterkünfte schnell ausgebucht sind.


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FAQ zum Golf von Orosei


Wie erreiche ich die abgelegensten Buchten ohne Boot?

Die meisten abgelegenen Buchten wie Cala Goloritzé oder Cala Mariolu sind nur über gut markierte Wanderwege erreichbar. Diese Wege können steil und teilweise felsig sein, weshalb festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und ein früher Start empfohlen werden. Die Wanderzeiten variieren zwischen 45 Minuten und 2,5 Stunden pro Strecke, abhängig vom Startpunkt und der jeweiligen Bucht.


Gibt es Gefahren beim Schwimmen in den Buchten?

Das Wasser ist im Allgemeinen sehr klar und ruhig, jedoch können an bestimmten Stellen Strömungen auftreten, insbesondere bei Starkwind oder nach starken Regenfällen. Zudem sollten Schwimmer darauf achten, nicht zu nahe an steil abfallende Felswände zu schwimmen, weil dort plötzlich tieferes Wasser beginnen kann. Ein Aufschwimmen in geschützten Buchten wie Cala Luna oder Spiaggia di Palmasera ist im Allgemeinen sicher.


Darf ich im Nationalpark wild campen?

Wild camping ist im Nationalpark Golfo di Orosei strengstens untersagt. Übernachtungen sind nur auf ausgewiesenen Campingplätzen oder in zugelassenen Unterkünften wie Hotels, Ferienwohnungen oder dem erwähnten Glamping‑Camp erlaubt. Das Missachten dieser Regel kann zu Bußgeldern führen und schädigt die empfindliche Umwelt.


Welche Ausrüstung benötige ich für eine Kajaktour?

Für eine Kajaktour solltest du einen Schwimmweste tragen, die jeder Verleiher stellt. Zudem sind Sonnenkopfbedeckung, Sonnenschutz (LSF 30+), ausreichend Trinkwasser und ein wasserdichter Behälter für Wertsachen empfehlenswert. Bei längeren Touren ist es ratsam, einen trockenen Sack für Ersatzkleidung und Snacks mitzubringen.


Sind die Strände für kleine Kinder geeignet?

Viele der größeren Strände wie die Spiaggia di Palmasera bieten flache Einstiege und sind daher gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Die kleineren, abgelegenen Buchten hingegen haben oft steilere Einstiege und können für Kinder schwieriger sein. Generell gilt: Immer die Kinder im Auge behalten, insbesondere bei Wellengang oder starkem Wind.


Autoritäre Quellen

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Armin Bichler
Armin Bichler

Journalist, Marketing-Experte und Sardinien-Fan

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