Haus Kaufen Sardinien von Privat: 7 Tipps für den Direktkauf

Haus Kaufen Sardinien von Privat

Haus Kaufen Sardinien von Privat: 7 Tipps für den Direktkauf

Haus Kaufen Sardinien von Privat – Entdecke aktuelle Angebote und erhalte Tipps für den direkten Kauf vom Eigentümer. Jetzt informieren!

✓ Keine Maklerprovision – direkt mit dem Eigentümer verhandeln✓ Individuelle Besichtigungstermine ohne Termindruck✓ Ehrliche Preisverhandlungen ohne versteckte Gebühren✓ Lokale Tipps & Insiderwissen vom Verkäufer✓ Schnellere Abwicklung durch persönliche Absprachen
📅 12. August 2026 🔄 Aktualisiert: 23. Juli 2026 📖 17 Min. Lesezeit ⭐️ 4.8/5 (107 Stimmen)

# Was du zum Thema Haus Kaufen Sardinien von Privat wissen musst

– Du sparst dir die Maklerprovision, die in Italien oft bis zu 5 % des Kaufpreises beträgt – ein ordentlicher Batzen Geld für dein neues Leben unter der Sonne.
– Du verhandelst direkt mit dem Eigentümer. Das schafft Vertrauen, du erfährst die wahren Geschichten hinter den Mauern und bekommst oft einen besseren Preis.
– Du umgehst die sogenannte „Makler-Masche“. Manche Agenturen listen Häuser, die gar nicht mehr verfügbar sind, nur um deine Kontaktdaten zu sammeln. Beim Privatkauf passiert dir das nicht.
– Du entdeckst echte Geheimtipps. Viele sardische Familien verkaufen ihre Häuser ohne Internetanzeige – nur über Aushänge im Dorf oder Mundpropaganda. Da bist du schneller als jeder Makler.
– Du hast mehr Zeit für die Prüfung. Kein Makler hetzt dich zu einer Entscheidung. Du kannst das Haus zwei-, dreimal besichtigen, mit dem Nachbarn sprechen und den Ausblick in aller Ruhe genießen.


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Stell dir vor: Du wachst morgens auf, hörst das Zirpen der Zikaden, riechst den Duft von wildem Rosmarin und schlenderst barfuß über warme Terrakottafliesen. Dein eigener Pool glitzert im ersten Sonnenlicht. Kein Makler, der dir die schöne Seite zeigt, kein Verkäufer, der Druck macht. Nur du und dieses Stück Sardinien, das bald dir gehört. Ja, so fühlt es sich an, wenn du ein Haus auf Sardinien von privat kaufst. Echt. Ehrlich. Ohne Schnickschnack. Das ist der Traum, der Wirklichkeit werden kann – wenn du weißt, wie es geht. Und genau dafür bin ich hier.

Sardinien ist anders als der Rest Italiens. Hier ticken die Uhren langsamer, die Menschen sind offener und der Immobilienmarkt ist ein eigener Kosmos. Während an der Costa Smeralga die Preise durch die Decke gehen, findest du im Hinterland oder an der Westküste wahre Perlen, die kaum einer kennt. Das Problem: Die meisten Angebote, die du online siehst, stammen von Maklern. Und die haben nicht immer dein Bestes im Sinn. Sie wollen verkaufen, schnell und teuer. Ein privater Verkäufer hingegen will sein Zuhause in gute Hände geben. Er zeigt dir die Stelle am Dach, wo es mal reingeregnet hat, erzählt dir, welche Nachbarin den besten Pecorino macht und wo im Oktober die wilden Pilze wachsen. Das ist der Unterschied.


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Unsere Empfehlungen & Einsatzgebiete für: Haus Kaufen Sardinien von Privat

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Deine Belohnung nach dem Hauskauf: Entspannen im Female Future Fitness Club

Stell dir vor: Du hast all die Hürden gemeistert, den Notarvertrag unterschrieben, die Schlüssel in der Hand. Endlich bist du Besitzer deines sardischen Traumhauses. Jetzt ist es Zeit. Zeit für echte Erholung. Für dich. Für deine Seele. Und genau hier kommt etwas ganz Besonderes ins Spiel: Der Female Future Fitness Club – dein exklusives Outdoor-Glamping-Camp unter Zitronenbäumen auf Sardinien.

Kein Massen-Tourismus, kein Gedränge. Nur du und maximal vier andere Frauen, die die gleiche Leidenschaft für Sardinien teilen. Auf 3000 Quadratmetern, mit Blick auf das schimmernde Meer, wachst du in deinem eigenen Glamping-Zelt auf. Ein richtiges Bett, kein Schlafsack. Und über dir ein Dachfenster, durch das du nachts die Sterne zählen kannst. Der Duft von Zitronen und wildem Thymian weht herein. Das ist der Luxus, den du dir nach all der Arbeit verdient hast.

Was dich erwartet? Morgens gemeinsames Yoga-Meerblick, abends sardisches Essen – echte Küche, zubereitet von Locals. Zwischendurch Schwimmen im Meer, Spaziergänge durch Olivenhaine oder einfach nur eine Stunde lang auf der Hängematte liegen und dem Zirpen der Zikaden lauschen. Ein Flughafen-Shuttle bringt dich vom Olbia- oder Cagliari-Flughafen direkt ins Camp. Du musst dich um nichts kümmern. Nur um dich selbst.

Das ist nicht nur Urlaub. Das ist eine Auszeit, die dich neu lädt. Du triffst gleichgesinnte Frauen, tauschst Geschichten aus, lachst, lernst vielleicht sogar ein paar neue Fähigkeiten – oder einfach nur, wie man richtig entspannt. Wenn du bereit bist für diese Erfahrung, dann zögere nicht.

Ja! Ich will dabei sein!

Female Future Fitness Club Glamping auf Sardinien

Vorteile des Privatkaufs gegenüber Maklerangeboten

Schauen wir uns mal ehrlich an, was dich bei einem Makler erwartet. Du klickst durch irgendein Portal, siehst 20 Fotos von einem Haus, das wie ein Palast aussieht, und vor Ort stellst du fest: Die Decke hängt durch, der Putz bröckelt und der „Pool“ war mal ein Zementbecken voller Algen. Der Makler entschuldigt sich mit einem Lächeln und sagt: „Ach, die Fotos sind ein bisschen älter.“ Das ist Alltag. Beim Kauf von privat ist das anders. Der Besitzer zeigt dir sein Zuhause, so wie es wirklich ist. Mit allen Macken und Ecken. Und das ist Gold wert.


Keine Provision, mehr Verhandlungsspielraum

Rechnen wir mal kurz: Ein Haus auf Sardinien kostet im Hinterland oft zwischen 50.000 und 150.000 Euro. Die Maklerprovision liegt bei etwa 3 bis 5 Prozent – plus Mehrwertsteuer. Bei einem 100.000-Euro-Haus sind das schnell 5.000 Euro, die einfach weg sind. Und der Makler hat dafür eigentlich nur die Tür aufgeschlossen. Wenn du direkt mit dem Besitzer verhandelst, hast du diesen Spielraum. Du kannst 5.000 Euro runterhandeln und schon hast du das Geld für die neue Küche oder die Solaranlage auf dem Dach. Außerdem: Der Verkäufer möchte oft einfach nur, dass jemand sein Haus liebt, so wie er es geliebt hat. Er lässt eher mit sich reden als ein Makler, der an eine Provision gebunden ist.


Direkter Draht zum Vorbesitzer

Der direkte Kontakt ist unbezahlbar. Der Vorbesitzer kennt das Haus in- und auswendig. Er weiß, wo die Wasserleitung unter der Terrasse verläuft, welcher Fensterflügel im Winter knackt und wo die beste Stelle ist, um im Dezember die Sonne zu genießen. Das sind Informationen, die dir kein Datenblatt der Welt gibt. Du erfährst auch, wie die Nachbarschaft wirklich ist, ob die Dorffeste laut sind und wo du abends noch einen Espresso bekommst. Beim Makler bekommst du nur die Hochglanzbroschüre. Beim Privatverkäufer bekommst du das echte Leben.


Vorteile

  • Keine Maklerprovision = mehr Geld für Renovierung oder Urlaub
  • 🛒 Ehrliche Besichtigung ohne Verkaufsmasche
  • Direkter Draht für alle Fragen nach dem Kauf
  • 💡 Höhere Wahrscheinlichkeit, echte Geheimtipps zu finden

Nachteile

  • Sprachbarriere: Viele Sarden sprechen kaum Englisch
  • 🔒 Weniger rechtliche Absicherung durch einen Profi
  • Anzeigen oft mangelhaft: wenig Fotos, kurze Beschreibungen
  • Eigeninitiative gefragt bei der Überprüfung von Dokumenten

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Hauskauf von privat

Du fragst dich jetzt sicher: „Wie finde ich überhaupt ein Haus, wenn ich nicht ständig bei Maklern schauen will?“ Genau das ist der Punkt. Du musst deine Strategie ändern. Du darfst nicht nur auf den bekannten Portalen suchen, sondern musst dort suchen, wo die echten Leute sind. Fang an, in den sozialen Medien zu stöbern. Es gibt unzählige Facebook-Gruppen zum Thema „Sardinien Immobilien von privat“ oder lokale Kleinanzeigen. Sardische Zeitungen haben oft Online-Kleinanzeigen, die nie bei Immobilienportalen auftauchen. Auch ein Besuch vor Ort lohnt sich: Fahre durch die Dörfer, schau nach handgeschriebenen „Vendesi“-Schildern und sprich mit den Leuten im Bar. Du wirst überrascht sein, wie schnell du an echte Angebote kommst.


1. Die richtigen Suchkanäle nutzen

Facebook-Gruppen: Suche nach „Casa vendesi Sardegna“ oder „Immobiliare Sardegna da privato“. Dort posten Eigentümer direkt. Aber Vorsicht: Nicht jeder, der dort schreibt, ist wirklich privat. Manchmal tarnen sich Makler. Schau dir das Profil an: Wenn jemand ständig Häuser postet, ist es meist ein Makler. Ein privater Verkäufer postet nur 1-2 Mal.

Subito.it und Bakeca.it: Das sind italienische Kleinanzeigenportale. Ja, sie sind auf Italienisch, aber mit Google Translate kein Problem. Dort findest du oft echte Privatangebote, die nie auf internationalen Seiten landen. Filtere auf „Da privato“ oder „Venditore diretto“.

Vor-Ort-Suche: Nichts ersetzt das eigene Erleben. Miete dir ein Auto, fahre durch die Regionen, die dir gefallen. Halte Ausschau nach Schildern. Frage in der örtlichen Bäckerei nach, ob jemand ein Haus verkauft. Die Sarden sind gastfreundlich und oft wird dir jemand den Cousin empfehlen, der sein Haus loswerden will.


2. Besichtigung & erste Prüfung

Du hast ein Haus gefunden? Glückwunsch! Jetzt wird es ernst. Vereinbare einen Termin mit dem Besitzer. Sei pünktlich – in Sardinien sagt man zwar „Pünktlichkeit ist relativ“, aber als Käufer machst du einen guten Eindruck, wenn du nicht zu spät kommst. Nimm dir Zeit. Geh durch jedes Zimmer. Klopfe an Wände (Putz kann sich lösen), schau nach Feuchtigkeitsspuren unter den Fenstern, prüfe den Geruch in den Kellerräumen. Sardische Häuser sind oft aus Stein gebaut – das kühlt im Sommer und wärmt im Winter, aber manche haben keine ausreichende Isolierung. Frage nach der Heizung. Viele alte Häuser haben nur Kamine. Das ist romantisch, aber im Januar kann es kalt werden.

Ein wichtiger Tipp: Sprich mit den Nachbarn. Das ist völlig normal auf Sardinien. Sag einfach „Buongiorno, ich überlege, das Haus hier zu kaufen, wie ist die Gegend so?“ Die Nachbarn kennen die Geschichte, wissen, ob mal ein Wasserschaden war oder ob das Haus lange leer stand. Diese Informationen bekommst du von keinem Verkäufer.


3. Notar, Steuern & rechtliche Fallstricke

Jetzt kommt der Teil, der viele abschreckt – aber lass dich nicht abschrecken. In Italien gibt es feste Regeln, und wenn du sie kennst, bist du auf der sicheren Seite. Der Notar (Notaio) ist dein bester Freund. Er ist neutral, prüft alle Dokumente und sorgt dafür, dass alles rechtlich korrekt läuft. Du kannst dir einen Notar in der Region suchen – die meisten sprechen gutes Englisch oder Deutsch. Die Kosten für den Notar liegen bei etwa 2-3 Prozent des Kaufpreises. Das ist fair.

Steuerlich gibt es Unterschiede: Wenn du das Haus als Erstwohnsitz kaufst, zahlst du eine ermäßigte Steuer von 2 Prozent des Katasterwerts (der ist oft viel niedriger als der Kaufpreis). Als Zweitwohnsitz sind es 9 Prozent. Zur MwSt.: Ein privater Verkäufer erhebt keine Mehrwertsteuer, das ist ein großer Vorteil gegenüber Neubauten von Bauträgern. Vergiss nicht die jährliche Grundsteuer (IMU) – die ist auf Sardinien oft moderat, aber bei einem großen Anwesen und Meerblick kann sie deutlich sein. Frage den Verkäufer nach den letzten Steuerbescheiden.


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Wichtige rechtliche Dokumente prüfen

Unterschreib niemals einen Vorvertrag (Compromesso), bevor du nicht alle Papiere gesehen hast. Das klingt banal, aber viele Deutsche lassen sich von der Schönheit eines Hauses blenden und vergessen die Bürokratie. Auf Sardinien gibt es einige Fallstricke, die dir das Genick brechen können. Die häufigsten: Das Haus ist nicht im Grundbuch korrekt eingetragen, die Erschließung ist nicht legal oder es gibt einen Altbestand, der nie genehmigt wurde. Sei schlauer als der Durchschnitt.


Grundbuchauszug (Visura Catastale)

Die Visura Catastale ist der Auszug aus dem Kataster. Sie zeigt, wem das Haus gehört, welche Größe es hat und ob es irgendwelche Belastungen gibt (wie Hypotheken oder Nießbrauch). Kaufe diese beim Agenzia delle Entrate (Finanzamt). Sie kostet nur ein paar Euro und gibt dir Sicherheit. Wenn dort was nicht stimmt – zum Beispiel die Fläche weicht ab oder der Eigentümer ist eine andere Person – dann lass die Finger davon. Oder lass es vom Notar klären, aber das kostet extra.

Ein häufiges Problem: Alte Häuser sind oft nicht im Kataster eingetragen, weil sie vor 1960 gebaut wurden. Das ist auf Sardinien normal, aber du brauchst eine Bescheinigung des Bauamtes (Comune), dass das Haus „legittimo“ ist. Ohne diese Bescheinigung kannst du keine Renovierung beantragen. Frage den Verkäufer, ob eine „Condono Edilizio“ (Bausünde-Begnadigung) gemacht wurde. Das ist wie eine Amnestie für alte Bausünden. Wenn nicht, wird es kompliziert.


Energieausweis (APE) und Baugenehmigungen

Der Attestato di Prestazione Energetica (APE) ist seit einigen Jahren Pflicht. Ohne gültigen APE darf ein Haus nicht verkauft werden. Die Klassen gehen von A (energieeffizient) bis G (schlecht). Auf Sardinien sind viele alte Häuser in Klasse G – teilweise frieren dir im Winter die Zehen ab. Aber das ist kein Beinbruch: Du kannst nachrüsten, zum Beispiel mit Isolierung, neuen Fenstern oder Solaranlagen. Frage den Verkäufer, ob es den APE gibt. Wenn nicht, ist das ein Warnsignal. Der APE kostet etwa 150-300 Euro und wird von einem zertifizierten Techniker (Tecnico) erstellt.

Die Baugenehmigungen (Permessi di Costruire) sind entscheidend. Vor allem bei Umbauten: Manchmal haben die Besitzer einfach eine Terrasse angebaut oder ein Dachfenster eingebaut – ohne Genehmigung. Das ist in Italien strenger als man denkt. Wenn später rauskommt, dass ein Anbau illegal ist, droht dir eine hohe Geldstrafe und du musst alles zurückbauen. Lass dir die Original-Genehmigungen zeigen. Wenn sie fehlen, kann der Notar prüfen, ob eine „Regolarizzazione“ (Nachgenehmigung) möglich ist. Achtung: Das kann Monate dauern.


Finanzierung & Nebenkosten richtig kalkulieren

Okay, genug von den trockenen Sachen. Jetzt wird es gemütlicher: Wie finanzierst du das Ganze? Wenn du aus Deutschland oder Österreich kommst, hast du mehrere Optionen. Du kannst einen Kredit in deiner Heimat aufnehmen oder eine italienische Bank wählen. Viele italienische Banken sind offen für deutsche Kunden, verlangen aber oft einen höheren Zinssatz (3 bis 5 Prozent) und eine Anzahlung von mindestens 30 Prozent des Kaufpreises. In Deutschland bekommst du vielleicht bessere Konditionen, aber die Bank will eine Finanzierung für ein ausländisches Objekt, was auch wieder kompliziert ist. Mein Tipp: Vergleiche beide Wege. Es gibt spezialisierte Vermittler, die dir helfen.

Die Nebenkosten beim Hauskauf auf Sardinien sind nicht zu unterschätzen. Neben dem Notar (2-3 %) fallen an: die Eintragung ins Grundbuch (Circa 1-2 %), die Katastergebühren (ein paar Hundert Euro), eventuelle Übersetzungskosten für Verträge (wenn du des Italienischen nicht mächtig bist) und die Imposta di Registro (2 % oder 9 % Steuer). Rechne also mit insgesamt etwa 10-12 Prozent des Kaufpreises zusätzlich. Bei einem Haus für 80.000 Euro sind das 8.000 bis 10.000 Euro. Plane das ein, dann gibts keine bösen Überraschungen.


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Häufige Fehler beim Privatkauf vermeiden

Ich habe schon viele Käufer gesehen, die an den gleichen Punkten gescheitert sind. Der erste Fehler: Sie kaufen ein Haus, nur weil es günstig ist. Der Preis ist auf Sardinien oft der Köder. Ein Haus für 20.000 Euro – klingt verlockend, oder? Aber dann stellt sich raus, dass es seit 20 Jahren leer steht, das Dach undicht ist, und du 50.000 Euro in die Sanierung stecken musst. Am Ende zahlst du mehr als für ein Haus, das 60.000 Euro gekostet hätte und bereits bewohnbar war. Rechne immer mit den Kosten für Renovierung. Bringe einen Handwerker zur Besichtigung mit oder mindestens einen Gutachter.

Zweiter Fehler: Du unterschreibst den Vorvertrag (Compromesso) ohne anwaltliche Prüfung. Vor allem, wenn der Verkäufer kein Italienisch spricht und es um komplizierte Erbengemeinschaften geht. Oft verkaufen die Kinder eines Verstorbenen das Haus, sind sich aber nicht einig. Wenn einer der Erben nicht unterschreibt, ist der Vertrag ungültig. Hol dir einen Anwalt, der auf italienisches Immobilienrecht spezialisiert ist. Das kostet zwar 1.000 bis 2.000 Euro, aber diese Sicherheit ist jeden Cent wert.

Dritter Fehler: Du denkst, du kannst alles per Fernabwicklung klären. Vergiss es. Auf Sardinien ist persönliches Vertrauen alles. Du musst vor Ort sein, die Leute kennenlernen, den Kaffee trinken. Es gibt keinen digitalen Ersatz für einen Händedruck. Plane mehrere Reisen ein: eine zum Suchen, eine zur Besichtigung, eine zur Unterschrift. Das ist der Weg, der funktioniert.



Der Weg zum Eigenheim auf Sardinien – so klappt es wirklich

Fassen wir nochmal zusammen: Ein Haus auf Sardinien von privat zu kaufen, ist kein Hexenwerk, aber es erfordert Mut, Geduld und ein bisschen richtige Vorbereitung. Du musst nicht blind sein, du musst clever sein. Fange früh an zu suchen, auch wenn du erst in zwei Jahren kaufen willst. So erkennst du den Markt und siehst, wenn ein echtes Schnäppchen auftaucht. Und denk dran: Der richtige Verkäufer freut sich über dein Interesse. Er zeigt dir das Haus nicht als Ware, sondern als Teil seiner Familie. Respektiere das. Du kaufst nicht nur Steine, du kaufst ein Stück sardische Lebensart.

Hier sind nochmal die drei goldenen Regeln für deinen Erfolg:

  • 📞 Vertraue auf den Direktkontakt: Sei mutig, sprich die Leute an, nutze lokale Kanäle. Die besten Häuser stehen nicht auf Immobilienportalen.
  • Prüfe alles zweimal: Hol dir einen Notar, der sich auskennt, und lass dir alle Dokumente zeigen. Bausünden sind kein Weltuntergang, aber du musst sie kennen.
  • 💶 Rechne alles durch: Nebenkosten, Renovierung, Steuern – unterschätze nichts. Und dann gönn dir eine Belohnung – wie den Female Future Fitness Club, wo du die Seele baumeln lassen kannst.

Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Haus Kaufen Sardinien von Privat


Wie finde ich seriöse Privatverkäufer auf Sardinien?

Am besten über lokale Facebook-Gruppen, italienische Kleinanzeigen (Subito.it, Bakeca.it) und direkte Suche vor Ort. Achte auf Profile, die nur ein Haus anbieten – dann ist es meist privat. Fahre in die Dörfer und sprich mit den Menschen. Seriöse Verkäufer zeigen dir das Haus ohne Druck und haben alle Unterlagen bereit.


Welche Unterlagen brauche ich für den Hauskauf von privat?

Du brauchst die Visura Catastale (Grundbuchauszug), den Energieausweis (APE), die Baugenehmigungen (Permessi di Costruire) und eine Bescheinigung der Gemeinde, dass das Haus legal ist. Der Notar prüft alles, aber du solltest vorab schonmal einen Blick werfen. Kopien der Steuerbescheide des Verkäufers helfen dir, die laufenden Kosten einzuschätzen.


Kann ich als Deutscher ein Haus auf Sardinien kaufen?

Ja, absolut. Als EU-Bürger kannst du in Italien frei Eigentum erwerben. Es gibt keine Beschränkungen für den Erwerb von Wohnimmobilien. Du brauchst eine italienische Steuernummer (Codice Fiscale) – die bekommst du beim italienischen Konsulat oder direkt beim Finanzamt in Sardinien. Bei der Finanzierung helfen Banken in Deutschland oder Italien.


Was kostet ein Haus auf Sardinien von privat?

Die Preise variieren stark nach Region. Im Hinterland (Barbagia, Sarcidano) bekommst du ein bewohnbares Steinhaus oft für 30.000 bis 60.000 Euro. An der Küste (nicht Costa Smeralga) liegen die Preise bei 80.000 bis 150.000 Euro für kleinere Häuser. Renovierungsbedürftige Ruinen sind schon ab 10.000 Euro zu haben. Rechne immer mit 10-15% Nebenkosten und 20.000 bis 50.000 Euro für Sanierung, wenn du ein älteres Haus kaufst.


Wie läuft der Notartermin ab?

Der Notar liest den Kaufvertrag auf Italienisch vor (meistens digital). Du solltest einen Dolmetscher dabei haben oder den Vertrag vorab übersetzen lassen. Du zahlst den Kaufpreis und die Steuern per Überweisung oder Bankscheck. Der Notar meldet den Eigentumswechsel beim Grundbuchamt an. Nach etwa 2-3 Wochen bekommst du die bestätigte Urkunde. Der ganze Termin dauert etwa 1-2 Stunden.


Der letzte Schritt: Jetzt handeln und den Traum wahr machen

Du hast jetzt alle Karten in der Hand. Die Theorie ist klar. Jetzt fehlt nur noch eins: der erste Schritt. Vielleicht ist es heute Abend, wenn du auf Facebook nach einer Gruppe suchst. Vielleicht morgen, wenn du deinen Urlaub auf Sardinien buchst. Oder vielleicht genau jetzt, indem du den Female Future Fitness Club entdeckst und dir die Auszeit gönnst, die dich neu motiviert. Egal wann – die beste Zeit zu starten ist immer. Sardinien wartet.

Mit den richtigen Tipps, einer Prise Abenteuerlust und dem Mut zum Direktkontakt wird aus deinem Traum ein Haus mit Meerblick, Olivenbäumen und dem Geruch von Freiheit.


Armin Bichler
Armin Bichler

Journalist, Marketing-Experte und Sardinien-Fan

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