Sardinien Rundreise 2 Wochen: 14 Tage Route mit allen Highlights
Was du zum Thema Sardinien Rundreise 2 Wochen wissen musst
- ⏱️ Zwei Wochen sind der ideale Zeitraum, um Nord, Ost, Mitte, Süd und West entspannt zu erleben ohne Hetze.
- ⛰️ Ein Mietwagen ist Pflicht, da öffentliche Busse abgelegene Buchten und Bergdörfer kaum anfahren.
- ✈️ Die Route lässt sich flexibel vom Norden (Olbia/Alghero) oder Süden (Cagliari) starten, je nach Flugverbindung.
- 💡 Plane feste Unterkünfte für die ersten Nächte, bleibe aber bei der restlichen Route spontan für Geheimtipps.
- 🍷 Kulinarisch erwartet dich mehr als Pizza: Probiere Porceddu, Culurgiones und lokale Weine wie Cannonau.
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Deine Auszeit unter Zitronenbäumen: Female Future Fitness Club
Stell dir vor, du wachst in einem echten Bett auf, das Dachfenster zeigt den Sternenhimmel über Sardinien, und der Duft von Zitronenbäumen liegt in der Luft. Genau das bietet der Female Future Fitness Club – ein exklusives Outdoor-Glamping-Camp nur für Frauen. Mit maximal fünf Teilnehmerinnen auf 3000 Quadratmetern findest du hier Ruhe, Gemeinschaft und echte Erholung fernab vom Massentourismus. Dein eigenes Glamping-Zelt steht auf Holzplattformen mit Meerblick, ausgestattet mit einem richtigen Bett und dem erwähnten Dachfenster zum Sterne-Beobachten. Der Clou: Ein Flughafenshuttle holt dich ab, du musst dich um nichts kümmern. Das Programm verbindet Fitness, Yoga und Achtsamkeit mit sardischer Kulinarik – frisch gekocht aus regionalen Zutaten. Aktivitäten wie Wanderungen im Supramonte, Kajak-Touren oder Workshops runden die Woche ab. Es ist der perfekte Baustein für deine zwei Wochen Inselzeit, um Körper und Kopf zu resetten.
Unsere Empfehlungen & Einsatzgebiete für Sardinien Rundreise 2 Wochen
Warum zwei Wochen Sardinien dein Leben verändern
Du landest auf der Insel, atmest die salzige Luft ein, und sofort fällt der Stress der letzten Monate ab. Sardinien ist nicht nur ein Urlaubsziel, es ist ein Zustand. Zwei Wochen klingen nach viel Zeit, aber glaub mir: Wenn du einmal die Kurven der SS125 an der Ostküste gefahren bist, in Orgosolo die Wandgemälde gelesen hast oder in Bosa den Sonnenuntergang am Fluss Temo genossen hast, wünschst du dir einen Monat. Dieser Guide ist dein Kompass. Keine trockenen Listen, sondern eine Route, die atmet. Wir starten dort, wo dein Flieger landet, und ziehen einen Bogen über die Insel, der Landschaft, Kultur und Kulinarik verbindet. Pack die Neugier ein, den Rest regeln wir hier.

Die perfekte Route für deine Sardinien Rundreise 2 Wochen (Übersichtskarte)
Die Insel ist groß. 24.000 Quadratkilometer, kurvige Straßen, Schafe auf der Fahrbahn und Ausblicke, für die du ständig anhalten musst. Eine Rundreise in 14 Tagen bedeutet: Nicht jedes Dorf mitnehmen, sondern Highlights setzen und Puffer für „einfach mal Bleiben“ einplanen. Die Route unten ist ein Vorschlag, der funktioniert. Du fährst gegen den Uhrzeigersinn oder mit ihm – egal. Wichtig ist der Rhythmus: Drei Tage ankommen, drei Tage wilde Ostküste, drei Tage Herz der Insel, drei Tage Süden, zwei Tage Westen, ein Tag Abschied. Klingt machbar? Ist es.
Nord-Start (Olbia/Alghero) vs. Süd-Start (Cagliari): Was lohnt sich mehr?
Dein Flug entscheidet oft vorab. Landest du in Olbia oder Alghero, startest du im Norden. Vorteil: Du bist sofort an der Costa Smeralda und im Archipel La Maddalena. Nachteil: Die Anfahrt in den tiefen Süden nach Chia oder Cagliari zieht sich am Ende. Landest du in Cagliari, eroberst du zuerst den wilden Süden, die Dünen von Piscinas, die Strände von Villasimius. Dann geht’s hoch in die Berge und zum Finale an die Westküste. Beides ist richtig. Mein Tipp: Nimm den Flug, der dir die entspanntesten Ankunftszeiten gibt. Jetlag und Mietwagenabholung um Mitternacht brauchst du nicht. Wenn du die Wahl hast: Der Südstart fühlt sich oft „echter“ an, weil du die touristischen Hotspots im Norden zum Abschluss hast und so den Kontrast erlebst.
Tag 1-3: Ankunft, Costa Smeralda & La Maddalena
Tag 1: Mietwagen checken (dazu unten mehr), reinsetzen, fahren. Ziel: Eine Unterkunft in der Nähe von Palau, Arzachena oder Cannigione. Nicht direkt in Porto Cervo, es sei denn, du willst Yachten zählen. Abends: Aperitivo in einem kleinen Hafenort. Tag 2: Fähre nach La Maddalena. Nimm das erste Boot. Miete dort ein Fahrrad oder einen Roller. Die Insel ist klein, die Strände (Cala Coticcio, Spalmatore) sind Weltklasse. Mittags Fisch-Sandwich am Hafen. Tag 3: Costa Smeralda abklappern, aber clever. Früh morgens an den Spiaggia del Principe oder Capriccioli – vor den Touristenbussen. Nachmittags: Abstecher ins Hinterland nach Arzachena, Nuraghe La Prisgiona besuchen. Verstehe die Geschichte, bevor du nur Strand konsumierst. Abends: Pizza in Luogosanto, authentisch und günstig.
Tag 4-6: Ostküste – Cala Gonone, Grotten & Wilde Strände
Die Fahrt nach Süden über die SS125 (Orientale Sarda) ist ein Erlebnis. Kurven, Ausblicke, Macchia. Stopp in Dorgali. Tag 4: Cala Gonone Basis. Bootstour in den Golf von Orosei. Cala Luna, Cala Mariolu, Cala Goloritzé (nur zu Fuß oder per Boot erreichbar). Das Wasser hat Farben, die es nicht geben dürfte. Tag 5: Wer wandern will: Gorropu-Schlucht. Eine der tiefsten Europas. Führer buchen, festes Schuhwerk, Wasser. Wer es chilliger mag: Strandtag in Cala Fuili oder S’Abba Meica. Tag 6: Grotte del Bue Marino (Meereshöhlen) per Boot oder Auto zur Grotta di Ispinigoli (Tropfsteinhöhle mit riesigem Stalagmit). Abends in Dorgali: Culurgiones essen, die besten der Insel. Übernachtung im Agriturismo im Landesinneren – Sterne gucken ohne Lichtverschmutzung.
Das Herz der Insel: Kultur, Kulinarik & Geheimtipps
Jetzt wird es ruhig. Die Touristenströme bleiben an der Küste. Du fährst ins Innere. Die Straße windet sich hoch nach Nuoro, der „Athens Sardiniens“. Hier tickt die Uhr anders. Hirtenkultur, Banditenmythen, tiefster Stolz. Du isst, was der Hof hergibt. Du trinkst Wein, den der Winzer selbst keltert. Das ist Sardinien abseits der Postkarten.
Tag 7-9: Zentral-Sardinien – Nuoro, Orgosolo & Supramonte
Tag 7: Nuero. Museo della Vita e delle Tradizioni Popolari – das beste Ethnografische Museum der Insel. Verstehe die Trachten, die Masken (Mamuthones), das Leben der Hirten. Mittags: Sa Pischedda oder ähnliches, bestell den „Antipasto della casa“ und lass dich überraschen. Nachmittags Fahrt nach Orgosolo. Die Murales an den Häusern erzählen von Widerstand, Politik, Alltag. Ein Freilichtmuseum. Kaffee auf der Piazza, zuschauen, wie das Leben passiert. Tag 8: Supramonte. Der „Berg über den Bergen“. Wanderung zum Monte Novo San Giovanni oder Offroad-Tour mit Guide (unbedingt Guide, die Pisten sind tückisch). Supramonte ist wild, karstig, einsam. Tag 9: Ruhetag oder Abstecher nach Fonni (höchster Ort Sardiniens) oder nach Oliena für den besten Nepente-Wein. Übernachtung im Agriturismo Supramonte oder ähnlich – Farm-to-Table beim Frühstück.
Werbung Female Future Fitness Club: Exklusives Glamping für Frauen
Genau in dieser Phase der Reise – mitten in der Stille des Supramonte, nah an Nuoro und Oliena – liegt ein Ort, der perfekt in deine zwei Wochen passt, wenn du eine Pause vom Fahren brauchst. Der Female Future Fitness Club bietet dir genau diesen Reset: Fünf Tage, fünf Frauen, ein Zeltpalast unter Zitronenbäumen mit Meerblick. Du musst nicht kochen, nicht planen, nicht suchen. Du wirst abgeholt, bekommst dein Zelt mit Dachfenster, echtem Bett und Frühstück mit Blick aufs Meer. Das Programm ist flexibel: Yoga bei Sonnenaufgang, Wanderung zu versteckten Buchten, Kochkurs sardisch-vegan, oder einfach nur Lesen im Schatten. Ein Baustein, der deine Rundreise zur Heldenreise macht. Schau dir die Details im Extra-Block oben an.
Tag 10-11: Der Süden – Villasimius, Chia & Cagliari Flair
Runter von den Bergen, rein ins Licht. Die Südostküste zeigt Sardinien von seiner karibischen Seite. Tag 10: Fahrt nach Villasimius. Capo Carbonara – Marine Protected Area. Strände wie Simius, Porto Giunco, Punta Molentis (rosa Sand!). Schnorcheln Pflicht. Abends in Villasimius Hafen flanieren, Fregola mit Arselle (Muscheln) essen. Tag 11: Weiter westlich nach Chia. Dünen von Su Giudeu, Campana, Tuerredda. Der Turm von Chia (Torre di Chia) thront darüber. Sonnenuntergang dort ist Pflicht. Danach: 45 Minuten nach Cagliari. Stadtluft schnuppern. Castello-Viertel, Bastione di Saint Remy, Abendessen in der Marina oder Stampace. Übernachtung in Cagliari oder Umgebung – morgen geht’s an die Westküste.

Westküste & Abreise: Sonnenuntergänge & Geschichte
Der Westen ist rau, windig, historisch. Hier bläst der Mistral, die Wellen sind höher, die Strände leerer. Perfekt für die letzten Tage.
Tag 12-13: Bosa, Alghero & Neptungrotten
Tag 12: Küstenstraße SS126 / SP105 Richtung Norden. Stopp in Sant’Antioco (Insel an der Insel) oder Carloforte (Genueser Kolonie, Thunfisch-Kultur). Weiter nach Bosa. Der Fluss Temo, die bunten Häuser, die Burg Malaspina. Ein Pint Birra Ichnusa am Flussufer, die Sonne geht unter – Kino. Übernachtung in Bosa oder Umgebung. Tag 13: Fahrt nach Alghero. Katalanischer Flair, Stadtmauern, Korallen-Schmuck. Capo Caccia: Neptungrotten (Grotta di Nettuno). Entweder 654 Stufen runter (und hoch!) oder per Boot von Alghero Hafen. Die Grotte ist beeindruckend, der Weg dorthin auch. Nachmittags: Strand Maria Pia oder Bombarde (Pinienwald bis ans Wasser). Letztes großes Abendessen in Alghero: Aragosta (Hummer) oder Spaghetti ai Ricci (Seeigel), wenn Saison.
Tag 14: Letzter Strand & Rückflug
Je nach Abflugzeit: Frühaufsteher schwimmen nochmal an der Spiaggia di San Giovanni (Alghero) oder fahren zum Flughafen Fertilia (AHO). Wenn du von Cagliari (CAG) fliegst: Drei Stunden Puffer einplanen für die Fahrt quer über die Insel (SS131, schnell aber langweilig). Tank nochmal voll machen (Vertrag prüfen!). Koffer packen, Sand rausschütteln, Dankbarkeit spüren. Die Insel bleibt in dir.
Praktische Planung: Mietwagen, Kosten & Packliste
Eine Rundreise steht und fällt mit der Logistik. Sardinien verzeiht Improvisation, belohnt aber Vorbereitung. Hier die harten Fakten, damit du entspannt bleibst.
Mietwagen-Checkliste: Versicherung, Tankregel & Reifen
Buche früh, direkt beim Anbieter oder seriösen Portalen (keine dubiosen Vermittler). Klasse: Kleinwagen reicht, aber SUV/Erhöhte Bodenfreiheit ist Gold wert für Strände wie Cala Goloritzé (Zufahrt) oder Piscinas. Versicherung: Vollkasko ohne Selbstbeteiligung (CDW/SCDW) + Reifen/Unterboden/Glasschutz. Die „Vollkasko“ am Schalter ist oft teurer als online vorab. Tankregel: „Voll/Voll“ ist der Standard. Nimm Foto vom Tacho und Tankanzeige bei Abholung und Rückgabe. Check: Reifenprofil, Reserverad/Reparaturset, Warndreieck, Warnweste (Pflicht in IT). Kratzer/Fotos protokollieren lassen. Navi: Offline-Karten (Google Maps / Maps.me / Organic Maps) runterladen, Netz in Bergen oft weg. Maut: Keine Autobahnen auf Sardinien (SS131 ist kostenlos), nur Fähren kosten.
Vorteile
- ⛰️ Maximale Freiheit bei Stränden und Bergdörfern
- Eigener Rhythmus, keine Busfahrpläne
- 🏖️ Kofferraum für Strandzeug, Einkäufe, Wanderschuhe
- Zugang zu versteckten Buchten ohne Transfer
Nachteile
- Parkplatzsuche in Alghero, Cagliari, Carloforte im August
- Schmale Serpentinen fordern Fahrpraxis
- 💶 Mietwagenkosten in Hauptsaison hoch
- Tankstellen auf Landstrecke selten, öffnen mittags zu
Budget-Rechner: Was die 2 Wochen wirklich kosten
Keine Fixpreise, aber Orientierung für zwei Personen (ein Zimmer, ein Auto): Mietwagen 14 Tage (Kategorie SUV, Vollkasko): ca. 700–1.200 Euro. Benzin: ca. 250–350 Euro (ca. 2.000 km). Unterkünfte (Mix Agriturismo, B&B, Hotel, 13 Nächte): ca. 1.300–2.500 Euro. Essen & Trinken (Frühstück oft inklusive, Mittag leicht, Abend genussvoll): ca. 800–1.200 Euro. Fähren La Maddalena, Bootsausflüge, Eintritte, Souvenirs: ca. 300–500 Euro. Summe ca. 3.350–5.750 Euro für zwei. Pro Person: 1.675–2.875 Euro. Flüge nicht enthalten. Spartipp: Reise in Vor-/Nachsaison (Mai/Juni, September/Oktober), Unterkünfte mit Küche, Wasser aus dem Supermarkt (1,5l < 0,30 Euro).
Packliste Download: Was in den Koffer muss
Leicht, funktional, Schichten. Basics: Badekleidung (2-3), schnelltrocknende Handtücher (Mikrofaser), Sonnenhut/Kappe, Sonnenbrille (polarisiert), Sonnencreme (LSF 50, korallenfreundlich), Wasserschuhe (Felsbuchten!), Wanderschuhe (knöchelhoch, eingelaufen), leichte lange Hose/Shirt (Abend/Sonne/Mücken), Regenjacke (Windbreaker), Rucksack (20-30l) für Tagesausflüge, Trockenbeutel (Handy/Geld am Strand), Powerbank, Adapter (Typ F/L funktioniert, aber C-Stecker überall), Kopfschmerzmittel/Durchfallmittel/Desinfektion, Mückenspray (Autan/Tropical), Reiseapotheke. Tech: Kamera/Handy, Ladekabel, Drohne (Registrierung prüfen, No-Fly-Zonen beachten). Dokumente: Personalausweis/Reisepass, Führerschein (EU), Kreditkarte (Pflicht für Mietwagenkaution), Buchungsbestätigungen digital & Papier.
In 5 Schritten zu deiner perfekten Sardinien Rundreise
- 💶 Flug & Zeitraum fixieren: Buche Flüge und Mietwagen 4-6 Monate im Voraus für beste Preise und Auswahl.
- ✈️ Routenrichtung wählen: Entscheide dich für Nord- oder Südstart basierend auf Ankunftsflughafen und gewünschtem Start-Feeling.
- 🔒 Unterkünfte buchen: Sichere die ersten 3-4 Nächte fest, halte den Rest flexibel über stornierbare Raten.
- 🤖 Highlights priorisieren: Markiere 3 „Must-Dos“ (z.B. Gorropu, Neptungrotten, Cala Goloritzé) und buche nötige Tickets/Guides vorab.
- 💳 Packen & Offline-Karten: Lade Karten offline, packe funktional nach Liste, prüfe Versicherungen und Kreditkartenlimit.
Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Sardinien Rundreise 2 Wochen
Reicht ein Kleinwagen für die Rundreise aus?
Ein Kleinwagen reicht für 90 Prozent der Strecken (Asphalt, Hauptstraßen). Für Strände wie Cala Goloritzé (Schotterpiste), Piscinas (Sandpiste) oder Bergdörfer im Supramonte ist höherer Bodenfreiheit und Allrad/Traktion vorteilhaft. Wenn du nur Hauptstrände und Städte ansteuerst: Kleinwagen spart Sprit und Parkplatzsorgen. Für „alles sehen“: SUV/Crossover entspannter.
Wann ist die beste Reisezeit für 14 Tage Sardinien?
Mai bis Mitte Juni und September bis Oktober. Wassertemperatur angenehm (20-24 Grad), Luft warm aber nicht brütend (22-28 Grad), Blumenblüte im Mai, Weinlese im September, weniger Touristen, Preise niedriger. Juli/August: Hochsommer, 30-35 Grad+, voll, teuer, Hitze im Landesinneren extrem. November bis April: Mild, aber viele Hotels/Restaurants geschlossen, Wassertemperatur kühl, ideal für Wandern/Kultur.
Brauche ich Bargeld oder reicht Karte überall?
Karte (Debit/Kredit) wird fast überall angenommen (Supermärkte, Tankstellen, Restaurants, Fähren). Ausnahmen: Sehr kleine Bars, Straßenverkäufer, manche Agriturismi beim Abendessen, Parkautomaten in Kleinstädten. Nimm 150-200 Euro Bargeld pro Person mit für Notfälle/Trinkgeld/kleine Beträge. Geldautomaten (Bancomat) in allen größeren Orten vorhanden. Achte auf „Dynamic Currency Conversion“ ablehnen (in Euro zahlen).
Ist Sardinien mit Kindern auf Rundreise machbar?
Absolut. Die Insel ist kinderfreundlich (Italiener lieben Kinder). Flache Strände im Süden (Chia, Villasimius, Poetto Cagliari) und Norden (Badesi, San Teodoro) sind ideal. Agriturismi bieten Platz, Tiere, oft Pool. Mietwagen mit Kindersitz buchen (eigener oft besser). Reiserhythmus verlangsamen: Länger an einem Ort bleiben (3-4 Nächte), weniger Fahrerei. Kinderwagen: Geländegängig für Strandpromenaden/Städte, Tragetuch für Buchten/Wanderungen.
Wie sieht es mit Müll und Nachhaltigkeit aus?
Sardinien hat ein Müllproblem an Stränden (Meeresmüll) und illegale Ablagerungen im Landesinneren. Trage deinen Müll mit raus (Leave no Trace). Nutze Mülltrennung in Unterkünften (Plastik, Glas, Papier, Bio, Rest). Kaufe Wasser in großen Kanistern (5-8l) und fülle Trinkflaschen, statt Einwegflaschen. Unterstütze lokale Bauern/Direktvermarkter. Bleibe auf Wegen in Dünen/Macchia. Respektiere Fahrverbote für Autos an Stränden (Strafen hoch).
Bereit für dein sardisches Abenteuer
Zwei Wochen Sardinien sind mehr als Urlaub. Sie sind eine Kur für die Sinne. Du hast die Route, die Tipps, die Checklisten. Jetzt fehlt nur noch der Mut, den „Buchen“-Knopf zu drücken. Die Insel wartet nicht, sie ist einfach da. Rau, echt, überwältigend. Du wirst Sand in den Schuhen haben, Salz auf der Haut, den Geschmack von Cannonau auf den Lippen und Geschichten im Kopf, die du noch Enkeln erzählst. Fahr los. Die perfekte Rundreise ist die, die du wirklich machst.
- Plane den Rahmen, lass die Mitte offen für Magie.
- Fahr langsam, schau oft, halte an jedem „Panorama“-Schild.
- 🅿️ Iss dort, wo die Einheimischen mittags parken.
Autoritäre Quellen
- 🏋️ Offizielles Tourismusportal Sardinien (Sardegna Turismo)
- 🔒 Auswärtiges Amt: Reise- und Sicherheitshinweise Italien
- ℹ️ ADAC Reiseinfos Sardinien: Verkehr, Camping, Mietwagen
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